Der Vortrag zeigt, welche organisatorischen, technischen und regulatorischen Fragen Unternehmen bei der Einführung KI-getriebener Anwendungen frühzeitig klären sollten. Im Fokus stehen typische KI-Datenflüsse, betriebliche To-dos für die Implementierung sowie die Frage, wie sich der Einsatz von KI im Unternehmen strukturiert und regelkonform aufsetzen lässt.

Praxisnah wird erläutert, welche Bausteine dafür wesentlich sind: eine unternehmensinterne Richtlinie zum Umgang mit KI, die Vermeidung von Schatten-IT, die Auswahl einer geeigneten KI-Lösung sowie Awarenessmaßnahmen für Mitarbeitende. Zugleich wird eingeordnet, welche bestehenden regulatorischen Anforderungen dabei mitzudenken sind – insbesondere DSGVO, KI-Verordnung und NIS-2 beziehungsweise deren Umsetzung im nationalen Recht.

Du erhältst konkrete Impulse, wie sich KI-Anwendungen im Unternehmensalltag compliant, nachvollziehbar und zukunftsfest implementieren lassen. Im Anschluss schauen wir uns gemeinsam ein KI-Tarifierungstool in der Praxis an.

Über die Speaker

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Horst Scharf ist seit Beginn der Gründung der FORMAT Software Service GmbH, im Jahre 1988, dort tätig. Als gelernter Elektroniker war er zu Beginn das „Mädchen für alles“ mit einem Hang zum Vertrieb. Er führte Kundenschulungen und Analysen durch und übernahm immer weitere Aufgaben, bis ihm Mitte der 90er-Jahre die Geschäftsführung durch seinen Schwiegervater anvertraut wurde. Mittlerweile führt er seit über 3 Jahrzehnten die Vision einer automatisierten Zollabwicklung fort und kennt noch die Anfänge, an denen die Sachbearbeiter ohne PC-Unterstützung die Zollpapiere erstellen mussten. Heute stellt er mit seinem Unternehmen und einem eigenen KI-Team die richtigen Weichen, für den weiteren Ausbau des FORMAT-Lösungsportfolios.

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Thomas Basso ist Diplom-Kaufmann (BWL) und verantwortet bei der FORMAT SoftwareService GmbH die Bereiche Compliance, Legal und Contract. Mit präzisem Blick für regulatorische Anforderungen und organisatorischer Souveränität gestaltet er rechtssichere, effiziente Prozesse und sorgt für gelebte Compliance im Tagesgeschäft. Als ausgebildeter Datenschutzbeauftragter (IHK) koordiniert er in enger Zusammenarbeit mit einer externen Datenschutzberatung sämtliche unternehmensrelevanten Datenschutzprozesse – von der strukturierten Analyse über die Implementierung passgenauer Maßnahmen bis hin zur kontinuierlichen Qualitätssicherung.